Herzliche Einladung zum Gemeindefest am 1. Advent

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2019, 11, 24, Mt 25,1-3, Ewigkeitssonntag

Ps 126 HK 45 Jes 65,17-19,24-25

450,1-2,4-5 Morgenglanz der Ewigkeit, 153,1-5 Der Himmel, der ist

147,1-3 Wachet auf, ruft uns die Stimme, 289,1-4 Nun lob, mein Seel, den Herren, 229,1-3 Kommt mit Gaben und Lobgesang

Liebe Angehörige der Menschen, die in diesem Jahr verstorben sind, liebe Gemeinde!

Wacht!“ sagt Jesus. „Haltet Euch bereitet, dass Ihr bloß nicht den Moment verpasst, wenn der Bräutigam endlich kommt!“ Das muss man den Gästen einer Hochzeitsgesellschaft nicht zwei Mal sagen. Und den Brautführern und Brautführerinnen erst recht nicht. Die waren ja in den letzten Monaten während ihrer freien Zeit mit fast nichts anderem beschäftigt, als alles für diesen Moment und die nachfolgende Feier vorzubereiten.

Wir, die wir heute zum Gottesdienst gekommen sind, fühlen uns wohl kaum wie Gäste einer Hochzeitsgesellschaft. Ein guter Teil von Ihnen, von Euch, sind heute gekommen, weil sie im zurückliegenden Kirchenjahr einen der liebsten oder überhaupt den liebsten Menschen verloren haben, den es in ihrem Leben gibt. Weiterlesen

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Predigt über Hiob 14,1-17, Volkstrauertag

2019, 11, 17, Hiob 14,1-17                Ps 39 (eg 721) SL: Römer 8,18-23, HK123

450,1-3 Morgenglanz der Ewigkeit, 153,1-3 Der Himmel, der ist, 600,1-4 Meine engen Grenzen, 289,1-3 Nun lob, mein Seel, den Herren

Liebe Gemeinde!

Trotz allem, was passiert ist, Hiob hört nicht auf, mit Gott zu reden, zu versuchen, eine Antwort, wenigstens irgendeine Reaktion vom ihm zu bekommen. „Ist völlig sinnlos, was Du da tust!“ sagt seine Frau und verachtet ihren Mann, weil er sich nicht von Gott lossagt. Alle sieben Söhne und drei Töchter Hiobs sind tot. Der Sturm hat das Dach des Hauses zum Einsturz gebracht und die jungen Leute unter den Trümmern begraben.

Seine Rinder und die, die auf sie aufgepasst haben, wurden überfallen und sind tot. Seine Schafe sind in einem Feuer verbrannt. Seine Kamele und die Leute, die mit den Kameleln unterwegs waren, wurden überfallen und sind tot. Hiobs ganzer Körper vom Kopf bis zu den Fußsohlen ist mit eitrigen, juckenden Geschwüren übersät.

Mit seinen Freunden mag Hiob nicht mehr reden. Weiterlesen

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Erntedank auf Hobergs Hof

Wir laden herzlich zum traditionellen Erntedankgottesdienst am Sonntag, den 22.09.19 um 11 Uhr auf Hobergs Hof an der Herforder Straße ein

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Karl-Barth-Ausstellung

Wanderausstellung des Reformierten Bundes
    zum Karl-Barth-Jahr 2019
        vom 29. August -18. September 2019

»Schweizer! Ausländer! Hetzer! Friedestörer!«

Ort: St. Johannis-Kirche Vlotho

Ausstellungseröffnung: 29.8.2019, 18 Uhr                     Öffnungszeiten:
           Kurzreferat: Winfried Reuter                                     mo-fr 15-17 Uhr, sa 10-12,
           Musikalische Gestaltung:                                            so 8.9. im Anschluss an den GD
           Susanne Schulz und Jho Kaufmann

Der meistgenutzte Raum im reformierten  Gemeindehaus ist  nach ihm benannt, nach dem Schweizer Pastoren und Theologieprofessor Karl Barth (1886 – 1968), dem zumindest im deutschsprachigen Raum wohl wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts.

Was hat diesem Menschen auf den Nägeln gebrannt? Warum lohnt es, sich heute erneut von dieser Schweizer Stimme in unseren Gemeinde- und Lebensalltag reinreden zu lassen?

„Gott trifft Mensch” ist ein sprechendes Motto nicht nur für das Karl-Barth Jahr 2019. Mit Gott anfangen und nicht beim Menschen! Weiterlesen

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Predigt Ostersonntag, 21.04.2019, Joh 20,11-18

 

112,1-3,6 Auf, auf, mein Herz mit Freuden, 116,1-5 Er ist erstanden, Halleluja, 103,1-5 Gelobt sei Gott im höchsten Thron, 100,1-5 Wir wollen alle fröhlich sein, 229,1-3 Kommt mit Gaben und Lobgesang

Psalm 118 (eg 751), Schriftlesung: 1. Samuel 2,1-8a, Heidelberger Katechismus, Frage 45

Liebe Gemeinde!

Am ersten Tag der Woche, frühmorgens, als es noch dunkel ist, kommt Maria Magdalena zum Grab und sieht, dass der Stein weg ist. Sie läuft und kommt zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebhat, und sagt ihnen: Sie haben den Herrn genommen und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.

Die beiden machen sich auf den Weg und laufen zum Grab und finden es so, wie Maria gesagt hat. Da sind nur die Leinentücher und das Schweißtuch, wo Jesus gelegen hat. Ansonsten keine Spur des toten Jesus. Da gehen sie wieder zurück zu den anderen Schülern.

Maria aber steht draußen vor dem Grab und weint. Weiterlesen

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Menschen in unserer Gemeinde – Maike Ruth

 

Gerade mal 20 Jahre alt ist Maike Ruth und dennoch seit mehreren Jahren eine zuverlässige Stütze der Jugendarbeit in St. Johannis. Genau genommen ist sie sogar die einzige Ehrenamtliche in ihrer Altersstufe und auch auf dem Bonneberg gibt es nur einen jungen Mann, der sich in der Gemeinde engagiert. Weiterlesen

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Karfreitag, 30.03.2018, Hebräer 9,13-15,24-28

Predigtext siehe unten am Ende des Beitrags!

Liebe Gemeinde,

schön, dass Sie, schön, dass Du heute gekommen bist. Es ist bestimmt nicht das erste Mal, dass ich so eine Predigt beginne. Aber am Karfreitag ist es mir ein besonderes Bedürfnis, so einen Satz zu sagen. Können Sie, könnt Ihr Euch an eine Zeit erinnern, dass an Karfreitag die Kirche proppenvoll war, wenigsten annähernd oder genauso viele Menschen wie an Ostern, oder sogar ähnliche viele Menschen wie an Heiligabend?

Als ich noch zu Hause im Siegerland zum Gottesdienst gegangen bin, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, wie das damals war. Aber seitdem ich in Vlotho Pastor bin, nein, an ähnlich viele Menschen an Karfreitag wie an Weihnachten, kann ich mich nicht erinnern. Bei uns in der kleinen Kirche waren wir in den letzten Jahren an Karfreitag wenige, besonders seit unser Gemischter Chor nicht mehr singt.Umso wichtiger, dass Sie, dass Du heute morgen da bist. Und ich meine damit wirklich nicht: Danke, dass Sie, dass Du gekommen bist, um Deinen Pastor nicht allein zu lassen. Weiterlesen

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Predigt 1. Weihnachtstag

  1. Joh 3,1-6   Seht welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder sollen heißen.

Liebe Gemeinde!

Herzlich willkommen noch einmal zu diesem stillen Gottesdienst am 1. Weihnachtstag. Schön, dass Sie, schön, dass Du gekommen bist, dass Du Deine vertrauten Räume, die ausgepackten Geschenke, vielleicht auch einen Teil Deiner Familie sich selbst überlassen hast, um gemeinsam mit uns über das Geheimnis von Weihnachten nachzusinnnen, um offen dafür zu werden, in welcher Weise diese Geburt unser Leben verändert.

Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder sollen heißen. Viele, viele Male haben wir diese Zeile in den Proben unseres Chroprojekts für den Singegottesdienst am 3. Advent gesungen. Was ist den anderen im Chor, was ist mir beim Singen dieser Worte durch den Kopf gegangen? Was haben diejenigen unter Ihnen, unter Euch gedacht, gefühlt, die uns am 3. Advent zugehört haben? Weiterlesen

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Predigt Heiligabend 17.30

Jesaja 9,1-6   Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht,

und über denen, die da wohnen  im Tal der Todesschatten, scheint es hell!

Liebe Gemeinde!

Wie viele Menschen an wie vielen verschiedenen Orten auf dieser Erde mögen gemeinsam mit uns heute auf diese Bibelworte hören. Auf Grund der Zeitverschiebungen sicher nicht alle zu genau derselben Uhrzeit. Vielleicht noch nicht mal die meisten von Ihnen in einer geheizten, gemütlichen Kirche mit einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum wie wir. Die Geschwister in Tambarare, stelle ich mir vor, im Licht der warmen Abendsonne.

Viele finden sich heute um die alten Worte der Bibel zusammen, obwohl sie wissen, dass es gefährlich ist, dass sie riskieren, verhaftet zu werden. Und wie viele treffen sich notgedrungen in privaten Räumlichkeiten, weil ihre Kirche nach einem Bombenangriff unter Trümmern begraben liegt. Weiterlesen

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