Predigt 2016, 11, 16, Buß-und Bettag Röm 2,1-11

Liebe Gemeinde!

Gott traut es sich zu, seine Menschen zur Umkehr zu bewegen, noch immer, an jedem Tag aufs Neue, alle seine Menschen, also auch Dich und mich und die Menschen, mit denen wir es zu tun haben. Ob wir verstehen, wie groß dieses Geschenk ist, dass Gott das tut, dass er sich diese Last auf seine Schultern bürdet? Wohl kaum. Aber auch, wenn wir nicht mehr als einen blassen Schimmer davon haben, was Gott sich selbst mit dieser Aufgabe zumutet, reicht dieser blasse Schimmer nicht alle Male aus, um fröhlich Buß- und Bettag zu feiern? Weißt Du einen anderen, einen stärkeren Antriebsmotor, der Dich und mich zur Umkehr treibt als Gottes Güte, als seine Langmut, als seine Geduld? Weiterlesen

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2016, 11, 13, Predigt am Volkstrauertag, Röm 8,18-25

Liebe Gemeinde!

Ich denke aber, dass die Leiden der Jetztzeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der kommenden Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.“ schreibt uns der Apostel Paulus zum Volkstrauertag 2016. Ich bin immer wieder gleichzeitig verblüfft und sehr dankbar darüber, dass Paulus es wagt, solche Sätze zu schreiben. Paulus ist kein Mensch der Leiden verniedlicht, verschweigt, kleinredet. Er hat am eigenen Leib mehrfach Sachen erlebt, die ich nur vom Hörensagen kenne: er ist mehrfach wegen seines Glaubens im Gefängnis gewesen, ist drei Mal mit mit dem Schiff in Seenot geraten und beinahe ertrunken. Er hat fünf Mal wegen seines Bekenntnisses zu Jesus die jüdische Höchststrafe bekommen: 39 Peitschenhiebe. Er ist gesteinigt worden. Und außerdem macht er keinen Hehl daraus, wie ihn der Streit in und mit seinen Gemeinden innerlich zerreißt. Weiterlesen

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Gottesdienst am 6.11.2016, Predigt, „… ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn“ (Röm 14,7-9)

Liebe Gemeinde!

Ich weiß nicht, wie es Ihnen, wie es Euch geht: Ich bin sehr froh, dass ich diese Worte heute morgen hören darf. Ich freue mich, dass ich mir diese Worte aufs Neue von Paulus zusprechen lassen darf. Ich freu mich, dass ich diese Worte an Sie und Euch weitergeben, dass ich versuchen darf, sie uns gemeinsam groß und wichtig zu machen. Ein Grund warum ich es verführerisch finde, die Bibel aufzuschlagen: Wenn ich die Bibel aufschlage, kann ich mir sicher sein: Hier bekomme ich nicht das zu hören, was ich schon von selber weiß, nicht das, worüber ich mir sowieso sicher bin. Weiterlesen

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Judiths` News Oktober 2016

Judiths` News Oktober 2016
Liebe Freunde, Verwandte und Interessierte,
„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich
werde euch Ruhe verschaffen.“ Matthäus 11, 28 (EU)
Geburtstag – Endlich 40 Jahre! Im afrikanischen Kontext bin ich
nun erwachsen und werde auch bei öffentlichen Diskussionen
ernst genommen. Somit bin ich auf dem richtigen Kontinent, wo
das Alter und die Weisheit geehrt wird. Weiterlesen

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Sebastian Schilde

2016-sebastian-schildeEr ist erst seit kurzem Mitglied unserer Gemeinde. Am 25.10.2015 hat sich Sebastian Schilde im Sonntagsgottesdienst in St. Johannis taufen lassen.Geboren in Regensburg, aufgewachsen in Dortmund, ist der heute 36-jährige auf dem Umweg über Berlin in Vlotho gelandet. Weiterlesen

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Judith News Juni 2016

Judiths` News
Juni 2016
Liebe Freunde, Verwandte und Interessierte,
„Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den
Völkern!“
Psalm 105,1
Dankbarkeit – Die empfinde ich, wenn ich an euch alle denke, die mich schon solange treu
unterstützen. Meinen Rundbrief möchte ich diesmal mit einem Dank anfangen an die Spender, die meinen Einsatz ermöglichen. Vielen Dank! Aufgrund meines letzten Rundbriefes hat ein großzügiger Spender dazu beigetragen, dass ich nun ein ausreichendes Gehalt für Kampala beziehe. Auch hierfür vielen Dank! Alles Gebetserhörungen! Weiterlesen

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Offener Gesprächskreis

Der offene Gesprächskreis  jeden 2. Montag im Monat 20.00 Uhr

 

„Alter Wein in neuen Schläuchen“?

Wenn dieses Sprichwort irgendwo Sinn macht, dann wohl beim offenen Gesprächskreis. Jahrelang existierte er unter dem Namen „Kreis junger

Erwachsener“, und das mit Recht, denn seine Mitglieder waren jung und erwachsen.

Mit dem Erwachsensein ist es einfach: man wird 18 Jahre alt, gilt als erwachsen und bleibt es auch.

Mit dem Jungsein ist etwas anders: Man kann sich sein Leben lang jung fühlen aber im Laufe der Jahre behauptet die Umwelt irgendwann dann doch, dass man älter wird und man muss das akzeptieren.

Also ist bei den „jungen Erwachsenen „ der Entschluss gereift, dass es an der Zeit ist, den Namen des Kreises zu ändern.

So wurde nach einigem Hin und Her beschlossen den Kreis in „offener Gesprächskreis“ umzubenennen.

Dieser Kreis soll ein  weiteres Bindeglied zwischen Jung und Alt, zwischen Menschen unterschiedlicher Ansichten und Interessen sein.

Man trifft sich meistens an jedem 2. Montag im Monat im Kaminzimmer des Gemeindehauses zu einem Thema, über das dann manchmal ernst, manchmal lustig diskutiert wird. Wenn es sich ergibt, werden Referenten eingeladen.

Dabei trinkt man Unmengen von Tee. Lieder werden auch gesungen aber nicht in Unmengen, das überlassen wir dem  dem Chorprojekt. Die können das besser!

Ein Gottesdienst im Jahr wird von uns gestaltet

Im Frühsommer treffen wir uns zum Grillen, wenn es das Wetter erlaubt.

Als Jahresabschluss findet in der Adventszeit  ein Weihnachtsessen statt, zu dem jeder, der mag etwas mitbringen kann.

Um den Eindruck zu vermeiden, dass beim offenen Gesprächskreis vorwiegend gegessen und getrunken wird: Der Entschluss zur Namensänderung fiel bei diesem Essen!

Vielleicht haben wir Euch/Sie neugierig gemacht.

Wenn man offen ist, ist man hier richtig!

 

Ansprechpartner Pastor Reuter (05733 4471 / 9934717

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Kindergottesdienst

Kindergottesdienst ist eine Form des Gottesdienstes für Kinder. In unserer Gemeinde findet er für Kinder von vier bis zwölf Jahren an bestimmten Terminen im Gemeindehaus Moltkestr. 2 ab 10 bis ca 12 Uhr statt.

Zu Beginn singen wir  Lieder, die wir uns aus den bunten Mappen aussuchen dürfen. Oft begleitet uns Pastor Reuter auf der Gitarre. Danach hören wir von einer Betreuerin eine Geschichte aus der Bibel (z.b. Joseph ein echt cooler Träumer, Moses und die 10 Gebote, Ruth, Zachhäus, die Heilung am Sabbat, Miriam). Nach der Geschichte basteln oder malen wir etwas dazu (z.b. Pauken, Schmetterlinge, Bäume, Blumen).Oft nehmen wir die Sachen mit nach Hause, manchmal dekorieren wir auch das Gemeindehaus damit. Zwischendurch kochen oder backen wir eine Kleinigkeit, die wir dann später essen. Das sind immer leckere Sachen, Blätterteig mit Schokolade oder Würstchen, Bratapfel, Obstsalat, Gemüse mit Dipp, Schokoladenfondue und vieles andere  Vor dem Essen beten oder singen wir. Zum Schluss singen wir noch unser Abschlusslied.

Einmal im Jahr findet ein Ausflug vom Kindergottesdienst statt, manchmal übernachten wir im Gemeindehaus.

Ihr seht, bei uns ist immer richtig was los und es lohnt sich zu kommen.

Trau dich doch auch einmal!!

 

Anschprechpartner:

 

Heike Engelking     ( 05733 3161

Manuela Hupe

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Hauskreis

Hauskreis als Baustein der Gemeindearbeit

 

Hauskreise in der Apostelgeschichte waren eine „Lebensäußerung“ der ersten Christen. Am Anfang waren Hausversammlungen der normale Fall, erst viel später gab es dann die Kirche.

Bereits im Neuen Testament und dann im 2. und 3. Jh. n. Chr. sind Vorbilder heutiger Hauskreise als „Baustein der Gemeindearbeit“ belegt. So berichtet etwa die Apostelgeschichte davon, dass sich Christen in Jerusalem (Apg. 1, 13f) in Troas (Apg. 20,7 f) und im Missionsgebiet des Paulus allgemein (Apg. 20,20) in Privathäusern getroffen haben.

Es handelt sich dabei um Zusammenkünfte bei denen Gläubige gemeinschaftlich (auch mit Essen) beieinander waren und wo gelehrt und gepredigt wurde. Die Anzahl der Menschen, die sich in einzelnen Häusern trafen, war in der Regel überschaubar. In diesen Hauskreisen wurde nicht nur gelehrt und gepredigt, sondern auch ein Austausch über Fragen der Gemeinde, des Glaubens an Jesu Christus und des Lebens in der Welt gehalten. Der Umstand, dass man sich in Privathäusern traf, gewährleistete zudem eine besondere Lebensnähe aller Gespräche und Glaubensäußerungen.

Tatsache ist, dass Hauskreise gegenwärtig einen unterschätzten aber wichtigen „Baustein“ in der weiterhin „sprachlos“ gewordenen Volkskirche darstellen.

Wir sprechen wegen des unaufhaltsam fortschreitenden Trends zum Abbruch christlicher Tradition in unserer Gesellschaft von einer Erosion der Volkskirche bis in ihren innersten Kern hinein.

Vom Gott der Bibel weiß man immer weniger. Man spricht davon, dass Bibel, Gebet und Gemeinschaft in vielen Gemeinden immer weniger vorkommen.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass immer wieder leider kritische Anfragen gegenüber dem Hauskreis ausgesprochen werden, nämlich:

„Hauskreise sind elitäre Cliquen von Leuten, die sich als bessere Christen fühlen“.

„Für die Gemeindearbeit als Ganzes tragen Hauskreise nichts bei. Da versammeln sich ein paar Fromme und erbauen sich gegenseitig“.

„Die schmoren da nur im Saft selbstgenügsamer Frömmigkeit. Im Gottesdienst lassen sie sich kaum blicken“.

Da kann ich nur sagen: „Komm und sieh!“  Wir brauchen uns nicht zu verteidigen. „Mein Hauskreis ist ein Ort an dem ich mich fallen lassen kann.“

Unser Hauskreis besteht schon seit 35 Jahren. Unser biblisches Motto steht in Apg. 2,42:

Sie blieben aber beständig in der Gemeinschaft, der Apostellehre, im Brotbrechen und im Gebet.

 

Wir treffen uns jeden 3. Samstag im Monat hin und her in den Häusern. Termine finden Sie auf der Seite 19 im Gemeindebrief.

 

Hauskreileiter Manfred Finkbeiner  (05734 8403

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Frauenkreis

Frauenkreis 14 tägig mittwochs von 14.30-16.30 Uhr

Eine der Grundkrankheiten der älteren Gesellschaft ist die Einsamkeit. Wir sind oft kontaktlos geworden. Die Familien werden kleiner. Die Kinder sind oft im Rahmen der Berufstätigkeit aus ihrem Heimatort verzogen, und auch die am Ort verbliebenen sind zeitlich ganz in Anspruch genommen. So bleibt man oft allein zurück, besonders wenn der Ehepartner verstorben ist. „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei”, sagt Jesus.

Unser Frauenkreis möchte uns neue Kontakte und Freundschaften ermöglichen. Wir haben ein vielfältiges Programm. Wir beginnen mit Singen – gut für Leib und Seele, wie alle Ärzte bestätigen. Die Geburtstagskinder dürfen sich ein Lied aussuchen, aber auch andere Vorschläge sind willkommen. Dann gibt es ein gemütliches Kaffeetrinken – oder auch Tee – mit leckerem Kuchen und freundschaftlichen Gesprächen. Großen Wert legen wir auf aktuelle Themen und Lebensfragen. Jeweils für ein halbes Jahr stellen wir ein Programm mit Vorträgen, Gesprächen, Lichtbildern und Erlebnisberichten zusammen. Jedesmal wird auch ein Wort der Bibel besprochen, denn wir möchten, dass unser Glaube uns hilft, die Lebensprobleme zu bewältigen. Wichtig ist uns auch die menschliche Nähe miteinander. Wir haben Bezirksfrauen, die jeweils mehrere Mitglieder betreuen und auch einen Gruß zum Geburtstag vorbeibringen. Wenn wir auseinander gehen, freuen wir uns schon auf das nächste Wiedersehen. Es wäre uns eine Freude, auch Sie in unserer Mitte begrüßen zu können. Gerne sorgen wir dafür, das Sie – falls erforderlich – auch mit dem Auto abgeholt werden. Der Frauenkreis kommt 14-tägig von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Gemeindehaus Moltkestraße 2 zusammen. Die jeweiligen Daten können Sie aus der Tageszeitung entnehmen. Sie erfahren sie aber auch per Telefon. Sollten Sie keine Gelegenheit haben , wir holen Sie auch gerne ab.

 

Ansprechpartner

 

Renate Cremer        ( 05733 2095

Hilde Oellien             ( 05733 961521

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