{"id":595,"date":"2016-05-30T12:45:41","date_gmt":"2016-05-30T11:45:41","guid":{"rendered":"http:\/\/refgemvlotho.de\/?p=595"},"modified":"2016-06-09T12:49:41","modified_gmt":"2016-06-09T11:49:41","slug":"2016-05-29-1-joh-416b-21-bonneberg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/refgemvlotho.de\/?p=595","title":{"rendered":"2016, 05, 29, 1. Joh 4,16b-21, Bonneberg"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Liebe Gemeinde!<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott ist <u>Liebe<\/u>. Alles, was wir <u>glauben<\/u>, alles, was wir <u>hoffen<\/u>, ist beschlossen in diesen drei <u>Worten<\/u>. Es gibt nichts <u>H\u00f6heres<\/u>, nichts Wichtigeres von Gott zu <u>h\u00f6ren<\/u>, zu <u>entdecken<\/u>, zu <u>erfahren<\/u> als die <u>Welt<\/u>, die sich f\u00fcr uns mit diesen drei <u>Worten<\/u> \u00f6ffnet: Gott ist <u>Liebe<\/u>. Wenn wir versuchsweise dasselbe \u00fcber <u>uns<\/u> sagen w\u00fcrden: \u201eDu bist <u>Liebe<\/u>\u201c, \u201eIch bin <u>Liebe<\/u>\u201c, da w\u00fcrden wir sofort <u>denken<\/u>: Das h\u00f6rt sich aber <u>komisch<\/u> an. Es h\u00f6rt sich vor allem <u>deshalb<\/u> komisch an, weil wir sehr gut <u>wissen<\/u>: Es <u>stimmt<\/u> einfach nicht. <u>Ich<\/u>, <u>Du<\/u>, <u>wir<\/u>, wir sind nicht <u>Liebe<\/u>. <\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><u>Liebe<\/u>, das macht einen Teil unsres Lebens aus, hoffentlich einen <u>wichtigen<\/u> Teil. Aber unser Leben besteht nicht nur <u>daraus<\/u>, dass wir andere Menschen <u>lieben<\/u>. Unser Leben besteht <u>auch<\/u> daraus, dass wir andere Menschen <u>beneiden<\/u>, dass wir sie als <u>Konkurrenten<\/u> empfinden, dass wir sie <u>verachten<\/u>, dass sie uns <u>gleichg\u00fcltig<\/u> sind, dass sie uns schrecklich auf die <u>Nerven<\/u> gehen, dass wir ihnen aus dem <u>Weg<\/u> gehen, dass wir <u>Angst<\/u> vor ihnen haben, dass wir ihnen misstrauen und <u>\u00fcberlegen<\/u>, wie wir uns am besten gegen sie <u>sch\u00fctzen<\/u> k\u00f6nnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Und <u>Neid<\/u>, <u>Angst<\/u>, <u>Misstrauen<\/u>, <u>Genervtsein<\/u>, dass mischt sich auch in die Beziehungen zu den Menschen, die wir <u>gern<\/u> haben; von denen wir sagen, dass wir sie <u>lieben;<\/u> bei denen wir alle unsere <u>Kr\u00e4fte<\/u> mobilisieren, um sie <u>sp\u00fcren<\/u> zu lassen, dass wir sie <u>gern<\/u> haben; bei denen wir uns so sehr w\u00fcnschen, dass uns das <u>gelingt<\/u>: sie <u>aufrichtig<\/u> ohne Egoismus zu <u>lieben<\/u>.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gerade bei diesen Menschen haben wir Angst, sie zu <u>verlieren<\/u>, Angst davor, in unserer Liebe <u>zur\u00fcckgesto\u00dfen<\/u> zu werden. Und auch den Menschen, die wir <u>lieben<\/u>, tun wir <u>Unrecht:<\/u> engen sie <u>ein<\/u>; halten ihnen vor, was sie <u>vers\u00e4umt<\/u> haben; wir suchen, wenn wir mit ihnen zusammen sind, uns <u>selbst<\/u>, das, was <u>uns<\/u> gl\u00fccklich macht, und erst an zweiter, dritter Stelle <u>das<\/u>, was <u>ihnen<\/u> gut tut, was <u>sie<\/u> gerade jetzt n\u00f6tig haben.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Auch in der Beziehung zu unserem <u>Gott<\/u> ist das nicht anders. Auch da macht die Liebe nur einen <u>Teil<\/u> aus. Auch da bleiben unsere <u>Versuche<\/u>, ihn zu lieben, <u>zwiesp\u00e4ltig<\/u>. Wir sind in der <u>Lage<\/u>, ihn <u>stunden<\/u>-, vielleicht sogar tagelang zu <u>vergessen<\/u>. Wir <u>h\u00f6ren<\/u> nicht auf ihn, weil wir meinen, selber <u>besser<\/u> zu wissen, was <u>gut<\/u> f\u00fcr uns ist. Wir sind zu <u>stolz<\/u>, um uns von ihm <u>helfen<\/u> zu lassen. Wir reagieren <u>entt\u00e4uscht<\/u> und wenden uns von ihm <u>ab<\/u>, weil er unsere <u>W\u00fcnsche<\/u> nicht erf\u00fcllt. Wir lassen ihn links <u>liegen<\/u>, sind mit allen m\u00f6glichen unserer <u>Lieblingsprojekte<\/u> besch\u00e4ftigt, interessieren uns wenig f\u00fcr <u>das<\/u>, was ihm auf den <u>N\u00e4geln<\/u> bringt. Seine Sorge um all die Menschen, deren Recht mit <u>F\u00fc\u00dfen<\/u> getreten wird, um die Frauen und M\u00e4dchen, die zur <u>Prostitution<\/u> gezwungen werden, um die <u>Bauern<\/u>, deren H\u00f6fe von Gro\u00dfgrundbesitzern in den <u>Ruin<\/u> getrieben werden, erreicht unser <u>Herz<\/u> nicht. Wir haben ja schon so viel mit uns <u>selbst<\/u> zu tun, mit unseren <u>eigenen<\/u> Sorgen. Und dann sind da die Momente, in denen uns <u>Angst<\/u> vor Gott beschleicht: Angst er k\u00f6nnte uns unsere <u>Gedankenlosigkeit<\/u>, unsere <u>Vergesslichkeit<\/u> ihm gegen\u00fcber, eines Tages doch noch <u>heimzahlen<\/u>.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir zweifeln an Gottes <u>Versprechen<\/u>, wir zweifeln an seiner <u>Gegenwart<\/u>. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott ist <u>Liebe<\/u>. Liebe macht nicht einen bestimmten <u>Prozentsatz<\/u> seines Lebens aus, neben dem Gott auch noch zu ganz <u>anderen<\/u> Dingen f\u00e4hig w\u00e4re, die nichts im <u>entferntesten<\/u> mit Liebe zu tun haben. Gott ist <u>Liebe<\/u>. Liebe ist <u>das<\/u>, was sein Leben <u>ausmacht<\/u>. Das h\u00e4lt ihn <u>lebendig<\/u>: zu <u>lieben<\/u>. Liebe ist nicht nur ein <u>Wort<\/u>, Liebe das sind Worte und <u>Taten<\/u>. Weil er dich <u>liebt<\/u>, findet er den richtigen Moment, Dich <u>anzusprechen<\/u>. Nicht nur zu seinen <u>j\u00fcdischen<\/u> Kindern, auch zu <u>Dir<\/u> sagt er: <u>F\u00fcrchte<\/u> Dich nicht, ich habe Dich <u>erl\u00f6st<\/u>, ich habe Dich bei Deinem <u>Namen<\/u> gerufen: <u>Mein<\/u> bist Du.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was Gott <u>tut<\/u>, das <u>tut<\/u> er, weil er seine Welt und ihre Menschen <u>liebt<\/u>. Die <u>M\u00fche<\/u>, die Du ihm kostest, die Sorgen und die <u>Arbeit<\/u>, die Du ihm bereitest, die nimmt er <u>gerne<\/u>, ohne <u>Widerwillen<\/u> auf sich, weil er Dich <u>liebt<\/u>.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">So sehr es ihm auch wehtut, wenn Du Deine <u>eigenen<\/u> Wege gehst, wenn Du ihm die kalte <u>Schulter<\/u> zeigst, seine Liebe ist stark genug, Dich <u>freizugeben<\/u>. Sie achtet Dein \u201e<u>Nein<\/u>\u201c, sie <u>dr\u00e4ngelt<\/u> Dich nicht. Sie macht Dir kein schlechtes <u>Gewissen<\/u>. Sie reagiert nicht aus der Angst heraus, Du k\u00f6nntest ihm <u>verloren<\/u> gehen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Da ist kein <u>Neid<\/u> in Gottes Liebe zu Dir. Er ist nicht neidisch auf Deine selbstgemachten G\u00f6tter und <u>G\u00f6ttinnen<\/u>, die Du ihm <u>vorziehst<\/u>: auf den <u>Lotto<\/u>gewinn, von dem Du tr\u00e4umst; auf die m\u00f6glichst <u>vielen<\/u>, von denen Du hoffst, dass sie an Deinen <u>Lippen<\/u> kleben. Da ist kein Neid bei ihm auf Deine G\u00f6ttin <u>Perfektion<\/u>, die Dir streng verbietet, irgendwelche <u>Fehler<\/u> zu machen; kein Neid auf die Stunden um Stunden, die Du am <u>Computer<\/u> verbringst, ohne Dich davon <u>loseisen<\/u> zu k\u00f6nnen. Es ist kein Neid, dass Du ihn so wenig <u>beachtest<\/u>, was ihn antreibt Es ist nur das <u>Wissen<\/u>, dass Deine selbstgemachten G\u00f6tter und G\u00f6ttinnen Dir nicht <u>helfen<\/u>, dass sie das <u>Gl\u00fcck<\/u>, dass sie Dir versprechen, nicht werden <u>einl\u00f6sen<\/u> k\u00f6nnen. Aus <u>Liebe<\/u> zu Dir eifert er um Dich, wenn er <u>sieht<\/u>, wie Du ihnen <u>nachrennst<\/u>.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn er mit Dir <u>z\u00fcrnt<\/u>, wenn er sich Dir in den <u>Weg<\/u> stellt, wenn er sich Dir f\u00fcr eine Zeitlang <u>entzieht<\/u>, wenn er Dich damit <u>straft<\/u>, dass er Dich den Folgen Deines Tuns <u>\u00fcberl\u00e4sst<\/u>, dann tut er das nicht als beleidigte <u>Leberwurst<\/u>. Dann sucht seine Liebe zu Dir nach einem <u>Mittel<\/u>, einem <u>Weg<\/u>, dass Du es wagst, <u>um<\/u>zukehren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn unser Gott <u>Partei<\/u> ergreift; wenn er seine Stimme gegen die erhebt, die <u>Blut<\/u> vergie\u00dfen; wenn er sich <u>weigert<\/u>, die Augen vor so viel unschuldigem Sterben zu <u>verschlie\u00dfen<\/u>; wenn er kein <u>Verst\u00e4ndnis<\/u> f\u00fcr uns zeigt, wenn wir <u>meinen<\/u>, unseren Wohlstand vor den Elenden und Armen zu <u>retten<\/u> und mit Klauen <u>verteidigen<\/u> zu m\u00fcssen; wenn er uns auffordert, den Kampf um gerechtere Strukturen nicht <u>verloren<\/u> zu geben; wenn er uns <u>anfleht<\/u>, uns nicht damit <u>abzufinden<\/u>, dass die Macht \u00fcber lebenswichtige Ressourcen in den H\u00e4nden so weniger \u00fcber die Existenzm\u00f6glichkeiten von <u>Millionen<\/u> entscheidet, dann weil er der Gott ist, der das <u>Recht<\/u> liebt. Er <u>liebt<\/u> das Recht, weil er die <u>liebt<\/u>, die <u>ohne<\/u> Recht sind, die Menschen, die <u>verzweifelt<\/u> sind, die <u>gequ\u00e4lt<\/u> werden, die <u>mundtot<\/u> gemacht wurden. Er ist der <u>Gott<\/u>, der das Verlorene liebt und <u>sucht<\/u>. Er wird das geknickte Rohr nicht <u>zerbrechen<\/u>, er bewahrt die glimmenden Dochte vor dem <u>Verl\u00f6schen<\/u>. Sein Herz schl\u00e4gt f\u00fcr <u>die<\/u>, die unter die <u>R\u00e4der<\/u> gekommen sind. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Er ist der Gott, der seinen Sohn in unsre <u>Welt<\/u> gesandt, ihn in unsere <u>H\u00e4nde<\/u> \u00fcberliefert hat. Er hat mit <u>angesehen<\/u>, wie sein geliebter Sohn zwischen uns unter die <u>R\u00e4der<\/u> gekommen ist. Er hat sich dadurch nicht zum <u>Hassen<\/u> verleiten lassen. Er hat keinen <u>Rachefeldzug<\/u> gegen die gestartet, die Jesus das <u>angetan<\/u> haben. Er hat nicht aufgeh\u00f6rt, zu <u>lieben<\/u>. Er hat den ohnm\u00e4chtig unter die R\u00e4der Gekommenen ins <u>Recht<\/u> gesetzt. Er hat Jesus vom Tode <u>auferweckt<\/u>, <u>allen<\/u> Menschen zugute: allen, die ihn <u>verdammt<\/u>, <u>verurteilt<\/u>, <u>gequ\u00e4lt<\/u>, <u>verlacht<\/u>, <u>verraten<\/u>, <u>verleugnet<\/u>, im <u>Stich<\/u> gelassen haben. Gott hat am Kreuz von <u>Golgatha<\/u>, als es am <u>allerschwersten<\/u> war, nicht aufgeh\u00f6rt zu <u>lieben<\/u>. Gott ist <u>Liebe<\/u>. <u>Alles<\/u>, was er tut, tut er aus <u>Liebe<\/u>.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Warum sollten wir uns davor <u>f\u00fcrchten<\/u>, dass <u>dieser<\/u> Gott \u00fcber uns richten wird, dass <u>er<\/u> es in die Hand nehmen wird, zwischen Recht und Unrecht auf Erden zu <u>schlichten<\/u>? Warum sollten wir dem nicht getrost und mit Zuversicht <u>entgegen<\/u> sehen: nicht <u>wir<\/u>, kein anderer <u>Mensch<\/u>, <u>Jesus<\/u> wird das letzte Wort \u00fcber uns behalten?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Furcht ist nicht in der <u>Liebe<\/u>, sondern die <u>vollkommene<\/u> Liebe treibt die Furcht <u>aus<\/u>. F\u00fcr mich eins der gr\u00f6\u00dften <u>Zauberworte<\/u> in der Bibel. <u>Furcht<\/u> ist nicht in der Liebe. Keine <u>Frage<\/u>, einmal mehr ist hier von <u>Gottes<\/u> Liebe die Rede. Gott hat keine Angst, zu <u>lieben<\/u>. Er liebt uns ohne jede Spur von <u>Angst<\/u>. Gott hat keine Angst, bei uns auf <u>Granit<\/u> zu bei\u00dfen. Er hat keine Angst, sein Gesicht zu <u>verlieren<\/u>. Es <u>erschreckt<\/u> ihn nicht, wenn jemand sagt: Was f\u00fcr ein <u>schw\u00e4chlicher<\/u>, ohnm\u00e4chtiger Gott, der seinen Menschen <u>hinterher<\/u>rennt und sich f\u00fcr sie zum <u>Affen<\/u> macht. Gott glaubt nicht an die Macht der <u>Waffen<\/u>. Er setzt sein Vertrauen nicht auf die Macht der gr\u00f6\u00dften <u>Markt<\/u>anteile, der gr\u00f6\u00dften <u>Profit<\/u>raten. Gott glaubt an die Macht seiner <u>Liebe<\/u> und er <u>pfeift<\/u> darauf, wenn wir ihn deswegen f\u00fcr <u>naiv<\/u> halten.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott <u>glaubt<\/u>, dass die Macht seiner Liebe st\u00e4rker ist als der <u>Hass<\/u> zwischen den Menschen, st\u00e4rker als ihre <u>Angst<\/u> voreinander, vor dem, was sie nicht <u>kennen<\/u>, vor dem, was sie nicht <u>verstehen<\/u>. Gott <u>glaubt<\/u>, dass seine Liebe <u>Macht<\/u> hat, uns reichen L\u00e4ndern die <u>Angst<\/u> davor zu nehmen, unseren Reichtum mit den armen L\u00e4ndern zu <u>teilen<\/u>. Er <u>wei\u00df<\/u>, dass seine Liebe die <u>Macht<\/u> hat, Hartz IV Empf\u00e4ngern ihre <u>Angst<\/u> zu nehmen, dass die Unterst\u00fctzung von Fl\u00fcchtlingen auf ihrem <u>R\u00fccken<\/u> ausgetragen wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott <u>glaubt<\/u>, dass seine Liebe <u>m\u00e4chtig<\/u> ist, mir die <u>Angst<\/u> zu nehmen, dem Menschen zu vergeben, der an mir <u>schuldig<\/u> geworden ist, selbst wenn diesem Menschen noch gar nicht <u>bewusst<\/u> geworden ist, wie sehr er mich <u>verletzt<\/u> hat: mit dem, was er mir <u>angetan<\/u> hat, mit seinen unachtsamen <u>Worten<\/u>, mit seiner <u>Gedankenlosigkeit<\/u>, mit seiner <u>Weigerung<\/u>, auch nur ein klein wenig die Dinge mit <u>meinen<\/u> Augen zu sehen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott glaubt, dass seine Liebe <u>m\u00e4chtig<\/u> ist, mir die <u>Angst<\/u> zu nehmen, den Menschen um Vergebung zu bitten, an dem ich <u>schuldig<\/u> geworden bin; mir die <u>Angst<\/u> zu nehmen, zu sagen: ja, es <u>stimmt<\/u>, ich habe <u>Mist<\/u> gebaut. Ich h\u00e4tte das nicht <u>machen<\/u> d\u00fcrfen. Ich habe es nicht <u>gewollt<\/u>. Ich h\u00e4tte nicht <u>gedacht<\/u>, dass ich <u>f\u00e4hig<\/u> bin, das zu tun, aber ich <u>habe<\/u> es getan. Gott glaubt, dass seine Liebe <u>m\u00e4chtig<\/u> ist, mir die <u>Angst<\/u> zu nehmen, wie ich damit <u>fertig<\/u> werden soll, wenn die andere sich <u>weigert<\/u>, meine Bitte um Vergebung <u>an<\/u>zunehmen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott glaubt an das <u>Wunder<\/u>, dass seine vollkommene Liebe die <u>Macht<\/u> hat, meine Angst <u>auszutreiben<\/u>. Gott ist <u>Liebe<\/u>. Gottes Liebe kennt keine Furcht. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F\u00fcr uns gibt es so <u>viele<\/u> Gr\u00fcnde, uns zu f\u00fcrchten, auch wenn wir manchmal so tun, als <u>h\u00e4tten<\/u> wir vor nichts Angst. Wir haben nicht alle <u>dieselben<\/u> \u00c4ngste, das stimmt. Nicht alle Menschen f\u00fcrchten sich vor dem <u>Tod<\/u>, nicht <u>alle<\/u> Menschen f\u00fcrchten sich vor dem Sterben. Aber kein Mensch ist von Haus aus frei von <u>Angst<\/u>. Gut zu wissen, dass Gott meine Angst <u>kennt<\/u>. Es gibt die Angst, <u>einsam<\/u> zu sein, einsam zu <u>werden;<\/u> die Schmerzen nicht mehr <u>aus<\/u>zuhalten; die Angst, die <u>Arbeit<\/u> zu verlieren, die Angst zu <u>versagen<\/u>, die Angst, nicht <u>geliebt<\/u> zu werden oder wenigstens nicht <u>genug<\/u>. Es gibt die Angst, zu <u>kurz<\/u> zu kommen; die Angst, <u>Fehler<\/u> zu machen; die Angst, nicht <u>ernst<\/u> genommen zu werden; die Angst, die <u>Schulden<\/u> nicht mehr bezahlen zu k\u00f6nnen; die Angst, dass wir als Gemeinde Jesu Christi kleiner und <u>kleiner<\/u> werden, dass wir nicht genug Mitarbeiterinnen und <u>Mitarbeiter<\/u> sind. Es ist <u>unm\u00f6glich<\/u> und auch <u>unn\u00f6tig<\/u>, <u>alle<\/u> m\u00f6glichen \u00c4ngste aufzuz\u00e4hlen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott ist <u>Liebe<\/u>. Die vollkommene Liebe treibt die Furcht <u>aus<\/u>. Gott traut sich das <u>Wunder<\/u> zu, mit Deiner und mit meiner <u>Angst<\/u> fertig zu werden, und mit <u>dem<\/u>, was uns <u>gemeinsam<\/u> keine Ruhe l\u00e4sst und daf\u00fcr <u>sorgt<\/u>, dass wir so <u>gereizt<\/u> und <u>kribbelig<\/u> reagieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lasst uns <u>einander<\/u> lieben, denn er hat uns <u>zuerst<\/u> geliebt. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">An Christus haben wir vor <u>Augen<\/u>, wozu Gottes Liebe <u>f\u00e4hig<\/u> ist. Gott ist <u>bereit<\/u>, auch das Liebste um unseretwillen <u>he<\/u>rzuschenken, um uns zu bekehren, um uns von unseren Bosheiten zu heilen, von unserer <u>Un<\/u>barmherzigkeit. Gott ist immer bereit, den ersten <u>Schritt<\/u> zu tun. Gott ist den ersten Schritt auf Dich <u>zu<\/u>gegangen. Er hat Dich <u>geliebt<\/u>, bevor Du ihn <u>kanntest<\/u>, bevor du etwas von ihm <u>wissen<\/u> wolltest. Er liebt Dich, so wie Du <u>bist<\/u>, <u>obwohl<\/u> Du so bist, wie Du <u>bist<\/u>.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Er liebt Deinen <u>N\u00e4chsten<\/u>, egal wie monsterm\u00e4\u00dfig er Dir schon mal <u>vorkommt<\/u>. Er hat ihn <u>zuerst<\/u> geliebt. Bevor er ihn <u>kannte<\/u>, bevor er etwas von seinem Gott <u>wissen<\/u> wollte. Gott liebt Deine <u>Frau<\/u>, Dein <u>Kind<\/u>, Deinen <u>Mit<\/u>presbyter, Deine Heulsuse von <u>Freund<\/u>, Deinen Langweiler von <u>Lehrer<\/u>; Euer Gemeindeglied, dass nie zum <u>Gottesdienst<\/u> kommt, aber genau wei\u00df, was ihr ihm Presbyterium <u>besser<\/u> machen m\u00fcsstet. Er liebt <u>sie<\/u>, er liebt ihn <u>so<\/u>, wie er <u>ist<\/u>, obwohl er so <u>ist<\/u>, wie er <u>ist<\/u>. Er bringt es fertig, diesen Menschen zu lieben auch in den Situationen, in denen es Dir <u>unm\u00f6glich<\/u> erscheint.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gott glaubt fest an das <u>Wunder<\/u>, dass er es <u>fertig<\/u> bringt, uns mit seiner Liebe <u>an<\/u>zustecken. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wie oft hat er ein solches Wunder in Deinem Leben schon <u>hinbekommen<\/u>? \u201eNoch <u>nie<\/u>!\u201c sagst Du\u201c bei mir noch <u>nicht<\/u>. <u>Ehrlich<\/u>? Bist du Dir wirklich <u>sicher<\/u>? <u>Bitte<\/u> ihn um das Wunder, dass er mit Deiner Angst <u>fertig<\/u> wird! Lass Dich nicht <u>abwimmeln<\/u>, bevor er es tut. Er hat es <u>versprochen<\/u>. Du hast seine ausdr\u00fcckliche Erlaubnis, ihm zur <u>Last<\/u> zu fallen. Gott ist <u>Liebe<\/u>. In seiner Liebe ist keine <u>Furcht<\/u>. Gottes vollkommene Liebe treibt deine Furcht <u>aus<\/u>.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Amen<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde! Gott ist Liebe. Alles, was wir glauben, alles, was wir hoffen, ist beschlossen in diesen drei Worten. Es gibt nichts H\u00f6heres, nichts Wichtigeres von Gott zu h\u00f6ren, zu entdecken, zu erfahren als die Welt, die sich f\u00fcr uns &hellip; <a href=\"http:\/\/refgemvlotho.de\/?p=595\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/595"}],"collection":[{"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=595"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/595\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":596,"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/595\/revisions\/596"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/refgemvlotho.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}