{"id":490,"date":"2015-11-20T05:21:39","date_gmt":"2015-11-20T04:21:39","guid":{"rendered":"http:\/\/refgemvlotho.de\/?p=490"},"modified":"2015-11-23T08:40:44","modified_gmt":"2015-11-23T07:40:44","slug":"2015-11-18-lk-131-9-buss-und-bettag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/refgemvlotho.de\/?p=490","title":{"rendered":"2015, 11, 18, Lk 13,1-9, Bu\u00df- und Bettag"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Liebe Gemeinde,<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">einer meiner Lieblingsst\u00fccke der Schweizer Musikerin Sophie Hunger tr\u00e4gt den Titel \u201eTrain people\u201c, Zugleute. Sophie Hunger vergleicht in ihrem St\u00fcck uns Gegenwartsmenschen mit einem Zug, der immer weiter rast, alle wissen, dass er auf eine Kollision zurast, dass er dringend gestoppt, angehalten werden m\u00fcsste, dass man abspringen m\u00fcsste, aber die H\u00e4nde sind wie gefesselt, der Zug rast scheinbar unaufhaltsam weiter, der Katastrophe zu, der Katastrophe aus Krieg, Gewalt, Ausbeutung, Verelendung, Umweltzerst\u00f6rung, Zerst\u00f6rung unseres Planeten.<\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das Lied selbst ist nicht so fatalistisch wie sich das jetzt anh\u00f6rt, aber viele Menschen denken so. wir selbst schleppen das als l\u00e4hmende Bef\u00fcrchtung mit uns herum: ein Zug, der unaufhaltsam auf die Katastrophe zusteuert. Erst Charlie Hebdo, das explodierte russische Flugzeug, dann am Freitagnacht die Anschl\u00e4ge in Paris, gestern die Absage des L\u00e4nderspiels in Hannover, was kommt als N\u00e4chstes?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Am Bu\u00df- und Bettag ist jedes Jahr aufs Neue von Umkehr, von Sinnes\u00e4nderung, vom Stoppen, vom Anhalten, vom Umlenken des Zuges die Rede. Umkehr, Sinnes\u00e4nderung, Bu\u00dfe, abgeschoben auf einen Alibi-Tag im November., das w\u00e4re nat\u00fcrlich ein Trauerspiel. Sinnes\u00e4nderung, Umkehr, das ist das Grundsatzprogramm, unter dem Jesus angetreten ist: Tut Bu\u00dfe, kehrt um, \u00e4ndert euren Sinn, denn das Reich Gottes ist nahe herbei gekommen. Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Das ist die Voraussetzung, davon h\u00e4ngt alles. ab. Wenn das nicht stimmt, wenn das gelogen ist, woher sollten wir den Mut nehmen, unseren Sinn zu \u00e4ndern, umzukehren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gottes Reich ist nicht in unendlicher Ferne, es ist in mir nahe herbeigekommen, sagt Jesus. Er macht keinen Hehl daraus, dass ihm bange ist vor dem Weg, den er zu gehen hat, der vor ihm liegt. Ihm ist bange vor den Schmerzen, vor der Einsamkeit, vor der Verlassenheit. Er wei\u00df, dass sie ihn verspotten und f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4ren werden, dass er so einen ohnm\u00e4chtigen Looserweg geht. Aber er ist entschlossen, es zu tun. Denn so und nicht anders kommt das Reich Gottes nahe zu uns.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jesus nachfolgen hei\u00dft, seinen Sinn \u00e4ndern, Jesus nachfolgen hei\u00dft, Bu\u00dfe tun, umkehren. Es hei\u00dft stoppen, anhalten, die Weichen in die entgegengesetzte Richtung stellen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Da kommen einige eben jetzt zu Jesus, wo er doch da ist, wo er das Reich Gottes ansagt, dass es zum Greifen nahe ist, und berichten ihm von dem schrecklichen Terrorakt, der gerade in Jerusalem passiert ist: Pilatus, der Statthalter der verhassten r\u00f6mischen Besatzungsmacht, hat Juden aus Galil\u00e4a, die nach Jerusalem gekommen sind, um im Tempel zu opfern, ermordet und ihr Blut mit dem ihrer geschlachteten Opfertiere vermischt. Was f\u00fcr eine Grausamkeit, was f\u00fcr ein Spott, was f\u00fcr eine Provokation f\u00fcr alle j\u00fcdischen Menschen. Das Alltagsgesicht des Mannes, den viele nur mit seiner H\u00e4ndewaschaktion verbinden, mit der er versucht hat, sich von aller Schuld an der Hinrichtung Jesu freizuwaschen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was haben die Leute gedacht, wie Jesus reagieren wird? Er kommt doch wie die Ermordeten ebenfalls aus dem Norden, aus Galil\u00e4a? Haben sie erwartet, gehofft, dass Jesus gegen dem gottlosen Heiden, dem Tyrannen und Verbrecher Pilatus vom Leder zieh<span lang=\"de-DE\">t, ihm Gottes gerechte Strafe an den Hals w\u00fcnscht?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Falls sie das tats\u00e4chlich erwartet, gehofft haben, muss Jesus sie entt\u00e4uschen. Seine Antwort zielt in eine v\u00f6llig andre Richtung: Glaubt ihr, dass diese Ermordeten schuldiger waren, als alle anderen Bewohner und Bewohnerinnen Jerusalems? Amen, Amen, ich sage euch. Wenn Ihr Euren Sinn nicht \u00e4ndert, wenn ihr nicht umkehrt, dann werdet ihr alle ganz genauso umkommen.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Und dasselbe noch einmal im Blick auf die 18 Menschen, die vom Einsturz des Turms in Siloah erschlagen wurde. Wenn ihr nicht euren Sinn \u00e4ndert und Bu\u00dfe tut, werdet ihr genauso sterben. Das ist \u00fcberhaupt nicht mit dem Blutbad zu vergleichen, das Pilatus angerichtet hat. Es ist mir unvorstellbar, dass Jesus in irgend einer Weise guthei\u00dfe, abmildern k\u00f6nnte, was Pilatus getan hat. Aber schroff, provozierend, ein Sto\u00df vor den Kopf ist das alle Mal. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">H\u00f6rt auf, \u00fcber die Schuld oder Unschuld anderer Menschen zu spekulieren! H\u00f6rt auf, einen Sinn, eine Logik, vermeintliche Gr\u00fcnde in eine Tat, in ein Geschehen hinein zu interpretieren. Es gibt keine Gr\u00fcnde, die rechtfertigen, was Pilatus getan hat. Es gibt keine Gr\u00fcnde, die rechtfertigen, einen Turm an einer sumpfigen Stelle zu bauen, wo Einsturzgefahr besteht. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">H\u00f6rt auf, Euch \u00fcber die B\u00f6sewichter, die Tyrannen, den Piltaus, die Milizen der IS, die Salafisten, die Gesch\u00e4ftemacher in der R\u00fcstungsindustrie, \u00fcber Wolfgang Niersbach, Franz Beckenbauer und die korrupten Manager von VW zu emp\u00f6ren. H\u00f6rt auf, sie zu verteufeln! H\u00f6rt auf, wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren! H\u00f6rt auf, auf das zu starren und Euch von dem gefangennehmen zu lassen, was Eure Welt zerst\u00f6rt. H\u00f6rt auf, Euch gefangen nehmen zu lassen, von eurem eigenen Kleinmut, von Euren eigenen resignativen Wandlungen, von Eurem Unmut \u00fcber Euch selbst, dass Ihr nicht so seid, wie ihr gerne sein m\u00f6chtet: souver\u00e4n und stark und von keinem Gegenwind aus der Spur zu bringen. H\u00f6rt auf, vor dem zu erstarren, Was Eure Welt und Euch selbst zerst\u00f6rt.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Davon kommt nichts. Daraus entsteht nichts Gutes. Lasst Euch verwandeln durch meine N\u00e4he. Achtet auf die Spuren von Gottes Reich, das kommt. \u00c4ndert Euren Sinn! Folgt mir nach! Lasst Euch beschenken von meiner Geduld, von meiner Beharrlichkeit, von der Art wie ich mich eurer erbarme. Lasst euch verwandeln von dem, was das B\u00f6se \u00fcberwindet, lasst Euch verwandeln von meiner Liebe zu denen, die mir todfeind sind! <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Kehrt um, folgt meinen Spuren, oder ihr werdet ersticken in Euren Sorgen, oder ihr kommt um in dem, wovor ihr Euch f\u00fcrchtet<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das ist leichter gesagt als getan, Jesus. Wir w\u00fcrden Dir gerne nachfolgen Jesus, wir w\u00fcrden Dir gerne mehr vertrauen, wir w\u00fcrden gerne weniger \u00e4ngstlich und verzagt sein, weniger kleinm\u00fctig, weniger kleinkariert. Wir m\u00f6gen das selber gar nicht, wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren. Wir sp\u00fcren selbst, das uns das nicht gut tut.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wei\u00dft Du, Jesus, wir kommen uns oft so vor, wie sich der Feigenbaum in Deinem Gleichnis f\u00fchlen muss. Wir suchen an Fr\u00fcchten an uns, die Dir gefallen k\u00f6nnten und wir entdecken nichts. Drei Jahre lang keine Frucht getragen, sagst Du, wer wei\u00df, dass k\u00f6nnte auch bei uns hinkommen. Das kannst Du Dir wohl vorstellen, dass wir selbst das auch schon \u00fcberlegt haben: Was soll Gott blo\u00df mit uns anfangen, mit so einem kleinm\u00fctigen, zweifelnden, verzagten Haufen? <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was soll Gott mit einer Gemeinde anfangen, die M\u00fche hat, ausreichend Menschen f\u00fcrs Presbyterium zu finden, in der sich sonntags 20 bis 30 Menschen im Gottesdienstraum verlieren. Vielleicht ist das sehr menschlich gedacht und Du freust Dich einfach \u00fcber jede \u00fcber jeden von uns, die da ist und Dich lobt, und in Treue versucht das zu tun, was Du uns aufgetragen hast. Aber so Gedanken, die hat man, frau da schon mal, dass wir f\u00fcrchten: W\u00e4re unserem Gott ja nicht zu verdenken, dass er sagt: Das lohnt sich nicht, da steht der Aufwand in keinem Verh\u00e4ltnis zum Ertrag, da ist es vielleicht besser, diesen Gemeindebaum ganz umzuhauen.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was soll Gott anfangen, mit Leuten, die sich solche Sorgen um ihr reiches Land machen, das auf andere enormen \u00f6konomischen Druck aus\u00fcben kann, um die eigenen Interessen durchzusetzen und das auch tut? Was soll er machen, mit Leuten, die sich vom breiten Strom der Masse mitrei\u00dfen lassen und jetzt auch anfangen, Vokabeln wie \u201eFl\u00fcchtlingsstr\u00f6me\u201c und \u201e\u00dcberforderung\u201c zu gebrauchen? Da tut es gut, zu h\u00f6ren, dass jemand Einspruch erhebt, f\u00fcr uns eine Lanze bricht und zum Weinbergbesitzer sagt: Gib ihm noch ein Jahr. Ein Jahr das ist mehr als nichts, das ist aber nat\u00fcrlich auch keine Ewigkeit. O, schon wieder ein Jahr rum, sagen viele. Wo ist blo\u00df die Zeit geblieben? Es ist und bleibt eine Frist. Und das hat auch was Bedrohliches, das kann auch Druck aufbauen. Kann, muss es aber nicht. Es gibt auch so was wie Verl\u00e4ngerungsfristen, wer wei\u00df.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das Wichtigste an der Frist ist aber nicht, dass sie einen begrenzten Zeitraum bedeutet, sondern das Versprechen, was in dieser Frist passieren soll:<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Da verspricht jemand, um uns herum zu graben, den Boden aufzulockern und zus\u00e4tzlich, <u>obwohl<\/u> das, wie ich gelesen habe, bei Weinst\u00f6cken gar nicht \u00fcblich ist, zu d\u00fcngen. Ohne Bild gesprochen: Da ist jemand, der bereit ist, alles zu tun, um uns das Gef\u00fchl zu geben, dass jemand auf uns z\u00e4hlt, mit uns rechnet, uns nicht aufgegeben hat. Da ist jemand da, der alles tut, um es uns leicht zu machen, Frucht zu bringen, etwas gegen unsere Verh\u00e4rtungen, unsere festgezurrten Standpunkte zu tun. Da ist jemand, der uns Mut zuspricht, der gute Worte f\u00fcr uns hat, der uns sein Ohr leiht.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ja, Herr, das brauchen wir, dass Du uns hilfst, das Du uns zur Seite springst, dass Du uns in die Lage versetzt umzukehren, unsere Sinne auf Dich aufzurichten, Dir nachzufolgen, dorthin, wo Du es f\u00fcr richtig befindest.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir bitten Dich darum von Herzen, dass Du es tust.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Amen<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Liebe Gemeinde, einer meiner Lieblingsst\u00fccke der Schweizer Musikerin Sophie Hunger tr\u00e4gt den Titel \u201eTrain people\u201c, Zugleute. 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