{"id":190,"date":"2014-09-08T16:54:53","date_gmt":"2014-09-08T15:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/refgemvlotho.de\/?p=190"},"modified":"2014-09-08T16:54:53","modified_gmt":"2014-09-08T15:54:53","slug":"predigt-vom-24-8-2014","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/refgemvlotho.de\/?p=190","title":{"rendered":"Predigt vom 24.8.2014"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde!<br \/>\nGott h\u00e4lt Wort. Gott h\u00e4lt den Bund, den er mit seinen Menschen geschlossen hat. F\u00fcr immer und ewig. Zwischen Gott und uns gibt es nicht die Klausel wie in unseren Eheversprechen: bis dass der Tod uns scheidet. Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben uns von der Liebe Gottes scheiden kann, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn, sagt der Apostel Paulus.<br \/>\nGott h\u00e4lt den Bund mit den Menschen seines j\u00fcdischen Volkes. Er h\u00e4lt den Bund, den er mit Abraham, Isaak und Jakob, aber auch mit Sara, Rebekka, Lea und Rachel geschlossen hat. Bis zum heutigen Tag h\u00e4lt Gott daran fest, dass er sich Israel zu seinem Eigentumsvolk erw\u00e4hlt hat, wie die Bibel sagt: F\u00fcrchte Dich nicht, ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen, Du geh\u00f6rst mir.. Er tut es nicht auf Grund irgendwelcher j\u00fcdischen Verdienste, er l\u00e4sst sich nicht durch irgendwelche j\u00fcdischen Irrwege davon abhalten. Er tut es aus reiner Liebe, weil er es will, weil er treu ist.<br \/>\nW\u00e4re es nicht so, m\u00fcssten wir ein Fragezeichen dahinter setzen, woher nehmen wir dann das Recht, unsere Gottesdienste jeden Sonntag mit den Worten zu beginnen: der Bund und Treue h\u00e4lt ewiglich und niemals preis gibt das Werk seiner H\u00e4nde. Wenn Gott Abrahams leiblichen Nachkommen nicht Wort h\u00e4lt, wie sollen wir uns dann sicher sein, dass er uns Wort h\u00e4lt? Wie sollen wir uns dann sicher sein, dass Gott in Jesus Christus auf Golgatha sein letztg\u00fcltiges Wort gesprochen hat, dass er sich die Sache vielleicht nicht\u00a0 doch noch einmal \u00fcberlegt?<br \/>\nDas ist f\u00fcr mich ein wesentlicher Grund daf\u00fcr, dass wir einen besonderen Gottesdienst im Jahr als Israelsonntag feiern. Ich hoffe, unser Gottesdienst heute morgen hilft, dass wir uns auf diesen unl\u00f6slichen Zusammenhang besinnen: Gott h\u00e4lt seinen Bund, den er in Jesus Christus mit uns geschlossen hat, so wie er seinen Bund h\u00e4lt, den er mit seinem j\u00fcdischen Volk geschlossen hat. Dazu segne uns Gott diesen Gottesdienst, dass er uns von aller offenen und versteckten Furcht vor dem j\u00fcdischen Volk heilt, dass er uns vor allem offenen und versteckten Neid auf sein j\u00fcdisches Volk heilt, dass er uns von allem offenen und versteckten Hass auf sein j\u00fcdisches<br \/>\nVolk heilt, der aus diesem Neid entspringt.<br \/>\nDazu segne uns Gott diesen Gottesdienst, dass wir dar\u00fcber fr\u00f6hlich werden, dass wir in Jesus einen Juden unseren Herrn nennen, der uns zu Geschwistern seiner leiblichen Geschwister macht. Empfinden Sie empfindest Du das als eine Provokation, dass ich meine Predigt mit solchen steilen Grundsatzbehauptungen beginne?<br \/>\nGott h\u00e4lt Wort. Gott h\u00e4lt den Bund, den er mit seinen Menschen geschlossen hat. Vielleicht k\u00f6nnen wir uns darauf einigen: Das sind keine S\u00e4tze, die sich f\u00fcr jeden Mann und jede Frau von selbst verstehen. Das sind keine S\u00e4tze, deren Wahrheit jederzeit f\u00fcr jeden Mann und jede Frau offen auf der Hand liegen. Es ist ein Zeichen von Gottvertrauen, wenn Du Dir einen dieser S\u00e4tze zu eigen machst, wenn Du ihn Dir nicht nur distanziert oder interessiert anh\u00f6rst, wenn Du ihn selber in den Mund nimmst, wenn Du ihn gegen\u00fcber anderen vertrittst: Gott h\u00e4lt Wort, Gott h\u00e4lt den Bund, den er mit seinen Menschen geschlossen hat. Ich glaube, auch darauf k\u00f6nnten wir uns schnell verst\u00e4ndigen: Es ist ein Unterschied, ob Du einen solchen Satz aussprichst, wenn Du noch im Hochgef\u00fchl Deiner Hochzeitfeier lebst, die gerade mal eine Woche hinter Dir liegt, oder ob Du sp\u00fcrst, dass Du im Sterben liegst. Es ist ein Unterschied ob Du Gott mit einem solchen Satz Dein Vertrauen aussprichst, w\u00e4hrend Du Dein Enkelkind auf den Armen h\u00e4ltst, oder ob Du vor einem halben Jahr Dein erwachsenes Kind zu Grabe tragen musstest.<br \/>\nGott h\u00e4lt Wort, Gott h\u00e4lt den Bund, den er mit seinen Menschen geschlossen hat. Wie klingt das in den Ohren der Menschen, die im 2.\u00a0 K\u00f6nigsbuch in so n\u00fcchternen, schonungslosen Worten \u00fcber eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte des j\u00fcdischen Volkes berichten:<br \/>\nAm siebenten Tage des f\u00fcnften Monats, das ist das neunzehnte Jahr Nebukadnezars, des K\u00f6nigs von Babel, kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, als Feldhauptmann des K\u00f6nigs von Babel nach Jerusalem und verbrannte das Haus des HERRN und das Haus des K\u00f6nigs und alle H\u00e4user in Jerusalem; alle gro\u00dfen H\u00e4user verbrannte er mit Feuer. Und die ganze Heeresmacht der Chald\u00e4er, die dem Obersten der Leibwache unterstand, riss die Mauern Jerusalems nieder.<br \/>\nWie haben sich die Menschen gef\u00fchlt, die die jahrelange Belagerung Jerusalems durch die Babylonier und die anschlie\u00dfende Kapitulation der Stadt miterlebt haben, vom eigenen K\u00f6nig schm\u00e4hlich im Stich gelassen, der Tempel, das Haus Gottes, in Tr\u00fcmmern, die Stadtmauern in Schutt und Asche, das eigene Haus zerst\u00f6rt? Wie hat sich die Mehrheit derjenigen gef\u00fchlt, die von den Babylonier gezwungen wurden, die Heimat zu verlassen, vor sich den langen beschwerliche Weg in die Fremde, vor sich eine v\u00f6llig ungewisse Zukunft als Gefangene der Babylonier.<br \/>\nVerschiedene j\u00fcdische Antwortversuche in den Zeugnissen der Bibel und dar\u00fcber hinaus kommen mir in den Sinn: Psalmworte, die direkt oder vielleicht auch nur indirekt auf die Erfahrung des Verlustes des Landes Bezug nehmen, das Gott den Nachfahren der hebr\u00e4ischen Sklaven in \u00c4gypten versprochen hat: An den Fl\u00fcssen Babylons sa\u00dfen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. Mein Gott, mein Gott warum hast Du mich verlassen? Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, wenn mich meine Feinde schm\u00e4hen und t\u00e4glich zu mir sagen: wo ist nun dein Gott? Und daneben und dagegen eine nicht unterzukriegende Zuversicht, mitten in der gr\u00f6\u00dften inneren und \u00e4u\u00dferen Bedr\u00e4ngnis: Was betr\u00fcbst Du dich meine Seele und bist so unruhig in mir, harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und meine Gott ist. Wenn der Herr die Gefangenen Israels erl\u00f6sen wird, dann werden wir sein wie die Tr\u00e4umenden, dann wird unser Mund voll Lachen und unsre Zunge voll R\u00fchmens sein.<br \/>\nDa sind die prophetischen Stimme, wie die eines Jeremia, die Israel im Namen Gottes seine Schuld vorwerfen: dass ihr das Land, in das Gott Euch gebracht hat, wieder verlassen m\u00fcsst, das kommt daher, dass ihr von Gott abgefallen seid, dass ihr eure N\u00e4chsten unterdr\u00fcckt und ausbeutet, besonders die Schw\u00e4chsten in eurem Land: die Witwen, die Waisen und die Fremdlinge, es kommt daher, dass ihr euch mit den \u00c4gyptern verb\u00fcndet, anstatt euch auf mein Wort zu verlasse. Eine j\u00fcdischen Mehrheit gibt dieser harten Kritik Recht, macht sie sich zu eigen. Sie zeichnet die Worte eines Jeremia, eines Jesajas, eines Amos, eines Micha getreulich auf und h\u00e4lt sie f\u00fcr alle kommenden Generationen als Zeugnis fest.<br \/>\nDa sind weitere, andere prophetische Stimmen, die Israel im Auftrag\u00a0 Gottes zu tr\u00f6sten versuchen: Tr\u00f6stet, tr\u00f6stet, mein Volk, redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist. Im habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein klein wenig vor dir verborgen aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen.<br \/>\nDie j\u00fcdischen Weisen des Talmud werden Jahrhunderte sp\u00e4ter sagen, dass Gott mit seinem Volk ins Exil, in die Gefangenschaft nach Babylon gezogen ist, dass Gott selbst nicht frei ist, solange Israels Gefangene nicht frei sind. Sie werden sagen, dass Gott sich selbst zur Verantwortung zieht f\u00fcr das Feuer, dass er gegen Jerusalem losgelassen hat, als er den Babyloniern gestattet, solche Verw\u00fcstung in Jerusalem anzurichten.<br \/>\nImmer wieder muss ich an die Worte des j\u00fcdischen Philosophen und Theologen Martin Buber denken, der 1933, noch vor dem Holocaust beschrieben hat, was er f\u00fchlt und denkt, wenn er in Worms zun\u00e4chst den christlichen Dom bewundert und dann auf dem j\u00fcdischen Friedhof steht. Er schreibt: Der Dom ist eine sichtbar gewordene Harmonie der Glieder, eine Ganzheit, in der kein Teil aus der Vollkommenheit wankt. Ich umwandle schauend den Dom mit einer vollkommenen Freude. Dann gehe ich zum j\u00fcdischen Friedhof hin\u00fcber. Der besteht aus schiefen, zerspellten, formlosen, richtungslosen Steinen. Ich stelle mich darein, blicke von diesem Friedhofgewirr zu der herrlichen Harmonie empor, und mir ist, als s\u00e4he ich von Israel zur Kirche auf. Da unten hat man nicht ein Quentchen Gestalt; man hat nur die Steine und die Asche unter den Steinen. Man hat die Asche, wenn sie sich auch noch so verfl\u00fcchtigt hat. Ich habe da gestanden, war verbunden mit der Asche und quer durch sie mit den Urv\u00e4tern. Das ist Erinnerung an das Geschehen mit Gott, die allen Juden gegeben ist. Davon kann mich die Vollkommenheit des christlichen Gottesraums nicht abbringen, nichts kann mich abbringen von der Gotteszeit Israels. Ich habe da gestanden und habe alles selber erfahren, mir ist all der Tod widerfahren: all die Asche, all die Zerspelltheit, all der lautlose Jammer ist mein; aber der Bund ist mir nicht aufgek\u00fcndigt worden. Ich liege am Boden, hingest\u00fcrzt wie diese Steine. Aber gek\u00fcndigt ist mir nicht. Der Dom ist, wie er ist. Der Friedhof ist, wie er ist. Aber gek\u00fcndigt ist uns nicht worden.&#8220;<br \/>\nGott h\u00e4lt Wort. Gott h\u00e4lt fest an dem Bund, den er mit seinen Menschen geschlossen hat, mit seinem j\u00fcdischen Volk und mit uns, mit allen Menschen dieser Erde. Wir h\u00f6ren diese S\u00e4tze heute w\u00e4hrend der bewaffnete Konflikt zwischen der Hamas und dem Staat Israel andauert. Eine dauerhafte Waffenruhe scheint in weiter Ferne. Die Hamas hat damit begonnen, Menschen zu erschie\u00dfen, die sie der Zusammenarbeit mit Israel verd\u00e4chtigt. Mindestens 18 Personen wurden in den vergangen Tagen \u00f6ffentlich hingerichtet. W\u00e4hrenddessen wird in Israel in Regierung, Armee und der \u00d6ffentlichkeit dar\u00fcber diskutiert, wie man sich des weiter andauernden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen erwehren soll, ob die Bombardisierung des Gazastreifens die Sicherheit bringt, nach der sich die Menschen in Israel sehnen, ob sie zu verantworten ist.<br \/>\nDer s\u00fcdafrikanische Bischof und Friedensnobelpreistr\u00e4ger Desmond Tutu hat sich hinter eine Unterschriftenkampagne mit weltweit \u00fcber 1,5 Millionen Unterschriften gestellt, in der zu einem Boykott von Unternehmen aufgerufen wird, die mit den als illegal bezeichneten j\u00fcdiischen Siedlungen im Westjordanland Gesch\u00e4fte machen. Sein Artikel, in dem er, wie ich finde unzul\u00e4ssige Parallelen zwischen der fr\u00fcheren s\u00fcdafrikanischen Apartheidspolitik gegen\u00fcber der schwarzen Bev\u00f6lkerung und dem Vorgehen der israelischen Regierung gegen\u00fcber den Pal\u00e4stinensern zieht, ist in der linksliberalen israelischen Zeitung Haaretz ver\u00f6ffentlicht am 14. August ver\u00f6ffentlicht worden. Jede Frau, jeder Mann kann ihn im Internet nachlesen.<br \/>\nDie antisemitischen Parolen und Ausschreitungen in unserem Land haben im Zusammenhang antiisraelischer Protestkundgebungen und Demonstrationen in den letzten Wochen ein neues Ausma\u00df erreicht. Ich empfinde sie keineswegs als so \u00fcberraschend und unerwartet, wie\u00a0 das in unseren Medien dargestellt wird. Sie kommen auch nicht nur aus dem muslimischen Teil unserer Bev\u00f6lkerung. Sie spiegeln die Gedanken und \u00dcberzeugungen von erschreckend vielen Menschen in der deutschen Mehrheitsbev\u00f6lkerung wieder<br \/>\n.<br \/>\nDie Menschen in Israel und im Gazastreifen erleben diesen Konflikt nicht wie wir aus der sicheren Beobachterposition im fernen Europa heraus. Israel, die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr den Weltfrieden, w\u00e4hrend im benachbarten Syrien die Zahl der Opfer des B\u00fcrgerkriegs die Grenze von 190000 \u00fcberschritten hat, w\u00e4hrend die USA und ihre westlichen Verb\u00fcndeten \u00fcber den milit\u00e4rischen Schutz von Kurden, Christen und Muslimen gegen die Isis beratschlagen, was sollst Du Dich mit solchen irren \u00c4u\u00dferungen herumschlagen, wenn Dir bei einem Alarm wegen der Raketen aus Gaza nur weniger als eine Minute Zeit bleibt, um Dich und Deine Familie in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nWo sollen die Menschen im Gazastreifen, die von der Hamas als lebende Schutzschilde missbraucht werden, hin mit ihrem Hass und ihrer Verzweiflung \u00fcber die Zerst\u00f6rung ihrer H\u00e4user und die verletzten und get\u00f6teten Freunde und Verwandte. Wie soll ich mich dar\u00fcber wundern, dass sie ihren Hass nicht gegen die Hamas, sondern gegen das milit\u00e4risch \u00fcberlegene Israel richten?<br \/>\nGott h\u00e4lt Wort. Gott h\u00e4lt fest an dem Bund, den er mit seinen Menschen geschlossen hat. Woran sollen wir uns bei so viel Zerrissenheit halten, wenn nicht daran, dass wir uns diese S\u00e4tze nicht ausgedacht haben, sondern, dass es Zusagen sind, die uns unser Gott gegeben hat, damit wir sie beim Wort nehmen, damit wir uns von ihnen in Bewegung setzen lassen. Lasst uns unseren Gott um Kraft, Mut und Beharrungsverm\u00f6gen bitten f\u00fcr alle, die sich weigern, sich die Hoffnung auf ein Zusammenleben von Israelis und Pal\u00e4stinensern ausreden zu lassen, f\u00fcr alle, die in Israel, im Gazastreifen, im Westjordanland diese Hoffnungen zu leben versuchen, trotz allem was geschehen ist.<br \/>\nLasst uns Gott bitten f\u00fcr alle diplomatischen Verhandlungen, die ohne das Spektakel der Medien\u00f6ffentlichkeit gef\u00fchrt werden. Lasst uns Gott bitten, dass er uns vor allem leichtfertigen Reden und Urteilen vor billigen, selbstgerechten Ratschl\u00e4gen bewahrt.<br \/>\nLasst uns Gott bitten f\u00fcr unser Miteinander als Juden und Christen, um Lust und Neugier uns kennen zu lernen, um Lust und Neugier auf das zu h\u00f6ren, was Gott den jeweils anderen von sich zu erkennen gegeben hat. Lasst uns Gott bitten, dass er uns hilft auf dem Weg, uns als Geschwister zu entdecken, damit anzufangen, endlich wie Geschwister zu leben, die f\u00fcreinander einstehen auch in dem, wo sich fremd bleiben, wie Geschwister, die einander nicht ausgesucht haben, aber die von ihrem gemeinsamen Gott ausgesucht und f\u00fcreinander bestimmt wurden.<br \/>\nAmen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde! Gott h\u00e4lt Wort. Gott h\u00e4lt den Bund, den er mit seinen Menschen geschlossen hat. F\u00fcr immer und ewig. Zwischen Gott und uns gibt es nicht die Klausel wie in unseren Eheversprechen: bis dass der Tod uns scheidet. 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